Tag: ssh
TYPO3-Source: mehrere TYPO3-Projekte (Multiple-TYPO3-Projects) auf einem Server
von Jörg am 19.02.2011, unter TYPO3
TYPO3 Installation mit Linux-Symlinks
Die Voraussetzung für das Umwandeln einer TYPO3 Installation zu einer Symlink-TYPO3-Installation, ist der Shell-Zugriff auf die entsprechende Linux-Distribution. Es muss ein Shell-User vorliegen, welcher ZIP-Archive entpacken, Dateien kopieren, löschen, und bearbeiten kann und Symlinks erstellen darf. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so wende dich bitte an den Serveradministrator oder erweitere dein Webhosting-Paket auf einen Webhosting/Managed-Server mit SSH-Zugriff.
TYPO3 Source herunterladen und entpacken
Zu Beginn der TYPO3-Installation kann in dem Document-Root des Users (FTP-/Shell-User) der TYPO3 Source heruntergeladen und mittels „Zip“ entpackt werden. Um die TYPO3-Source Installation für mehrere Accounts (Webprojekte) zugänglich zu machen, sollte auf dem Server ein Verzeichnis gewählt werden, welches sich nicht im „/home/*“ oder /public_html“ befindet. Eine Möglichkeit wäre das Verzeichnis „/var/www/“ oder „/srv/www/“ für den TYPO3 Source. Auf dieses Verzeichnis haben alle angelegten User unter Linux Zugriff und können durch einen Symlink auf den TYPO3 Source zugreifen.
Wählen wir z.B. das Verzeichnis „/var/www/“ für unseren TYPO3 Source, so wechseln wir mittels „cd /var/www/“ in das Verzeichnis und laden mittels weiterlesen...
Debian/Linux: locale UTF-8 Support mit de_DE.UTF-8 konfigurieren
von Jörg am 12.12.2010, unter Linux/Server
Eine standardmäßige Debian-Linux (Lenny) Version wird grundsätzlich mit einem englischen Zeichensatz (en_US.UTF-8) installiert. Gerade bei Webservern mit deutschsprachigen Seiten und Monatsnamen ist es eher untypisch, dass englische Monatsnamen wie "October" oder "December" ausgegeben werden. Die Ausgabe soll natürlich in deutsch erfolgen und es gibt zahlreiche Wege um die "locale" zu setzen.
Ein einfacher und schneller Weg ist die erneute Konfiguration der "locale" Umgebung mittels "dpkg-reconfigure locales". Der Paketverwalter "dpkg" für Debian ermöglicht das erneute Konfigurieren der Sprachumgebung, bzw. Systemumgebung für das gesamte Debian (lenny)-Betriebssystem.
Wie kann die aktuelle Sprachumgebung ermittelt werden?
Mit dem Befehl locale wird abgefragt, weiterlesen...
UTF-8 Umlaute in SSH-Terminal (Debian & PuTTY-Client)
von Jörg am 30.08.2009, unter Tools

Die Darstellung der Umlaute bei einer aktiven PuTTY-Session können je nach der Grundinstallation des Debian-OS (Linux) fehlerhaft sein. Umlaute, wie z.B. "ö,ü,ä" werden fehlerhaft dargestellt und das Navigieren durch Verzeichnisstrukturen ist sehr anstrengend.
Um die Darstellung der Umlaute zu korrigieren müssen folgende Einstellungen im PuTTY-Client vorgenommen werden:
- Rechte Maustaste auf das aktive PuTTY-Fenster in der Taskleiste -> Change Settings
- Gewünschte Session (gespeicherte Server-Verbindungen) auswählen
- Setting-Einstellung: Window -> Translation auswählen
- Anstelle von ISO-8859-1:1998 (Latin-1, West Europe), die Enkodierung mit UTF-8 auswählen
- Nach den Einstellungen auf "Apply" klicken und die Änderungen sind übernommen.
Die Umlaute sollten nun korrekt unter PuTTY angezeigt werden.
Befehle unter SSH Serververbindung
von Jörg am 25.11.2008, unter Allgemein, Webentwicklung & Programmierung
Seit kurzem lerne ich via SSH diverse Aktionen auf Webservern auszuführen, um Serverwechsel schnell und effektiv durchzuführen.
Muss man zum Beispiel ein Webprojekt mit rund 30.000 Dateien vom Server via FTP (File Transfer Protokoll) laden, dauert es zudem sehr lange und oft treten fehlerhafte Dateien auf.
Mittels SSH ist dies kein Problem mehr, denn es lassen sich gesamte Verzeichnisse schnell packen und downloaden.
Nachdem das Verzeichnis worin das Webprojekt liegt gepackt ist, kann dies gedownloaded werden und auf dem neuen Server hochgeladen werden.
Liegt das Archiv im korrekten Verzeichnis lässt sich schnell via "unzip dateiname.zip" das Archiv entpacken und das Webprojekt liegt schon mal innerhalb kurzer Zeit komplett auf dem neuen Server.
Auch mySQL-Datenbanken lassen sich schnell via mysqldump zusammenfassen und wieder einspielen.
Mit dem folgenden Befehl lässt sich eine *.sql Datei innerhalb von Sekunden einspielen.
mysql -u username -p -h localhost datenbankname < dump.sql
Mit diesem Befehl lässt sich schnell ein mySQL-Dump von der gewünschten Datenbank erzeugen.
mysqldump -u username -p password tablename > file.sql
Da ich ständig nach Commands (Befehlen) unter SSH suche, hier ein paar Befehle zusammengefasst.
Ansonsten lässt sich per "--help" in der Console, die ganzen Befehle ausgeben.
SSH Befehle / Commands:
ls
gibt den aktuellen Verzeichnis- / Ordnerinhalt aus
ls Ordnername
gibt den Inhalt des spezifischen Ordners aus
ls –l
gibt alle Informationen, Besitzrechte, Benutzergruppe, Dateirechte, ... über Dateien des Ordners aus
ls –a
zeigt versteckte Systemdateien im Ordner
cd Ordner
wechselt in den angegebenen Ordner
cd ..
verlässt den geöffneten Ordner und geht in den übergeordneten Ordner zurück
cp Datei_1 Datei_2
Kopiert Datei1 nach Datei2
cp Datei Ordner/Datei_2
kopiert Datei1 in Ordner mit dem Namen Datei_2
mv Datei Ordner/
Verschiebt Datei in den Ordner
mv Datei_1 Datei_2
Benennt Datei_1 in Datei_2 um
mkdir Ordnername
erzeugt einen neuen Ordner
rm Datei
entfernt die angegebene Datei
rm Ordnername
entfernt den Ordner unter der Bedingung, dass er komplette leer ist
rm –-recursive
entfernt den Ordner mit gesamten Inhalt, ohne Rücksicht auf gefüllte Ordner
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